Über mich

Damit ihr wisst, wer hinter Sancho Poncho steckt, gibt’s hier ein paar viele Worte zu mir.

Nähblogger, Bloggermom

Vor 31 Jahren kam ich mit dem Hintern voran im wunderschönen Dresden zur Welt. Meine Eltern wussten auch ohne Ultraschall, dass ich ein Mädchen sein würde, und gaben mir den Namen Elisa. Ich wuchs mit zwei großen Geschwistern auf und meine ersten Jahre verbrachte ich (nur selten) in der Kita gegenüber meines Elternhauses – meistens stand ich am Zaun, winkte meiner Mama und wollte bitte wieder abgeholt werden. Die Grundschule, die ich besuchte, ist bis heute eine kleine Idylle. Ein ehrwürdiges Gebäude direkt am Bach gelegen, der Schulhof im Schatten alter Baumriesen. Abgesehen davon, dass ich hier das Lesen und Schreiben erlernte, ist das wohl Wichtigste aus dieser Ära meine Freundin Caro. Sie begleitet mich bis heute.

Mit einer Ehrenrunde auf dem Gymnasium absolvierten wir beide 2006 erfolgreich unser Abitur. Und von dort ging es für mich hinaus in die Welt: ins Nachbardorf. Im Zuge meiner dortigen Ausbildung zur staatlich geprüften „Internationalen Touristikassistentin“ verbrachte ich aber auch 2 Monate auf Chalkidiki (Griechenland) und 4 Monate auf Teneriffa. Ich vertiefte meine zwei Fremdsprachen und erlernte eine dritte.

Überglücklich, meine Jugendliebe Alex nach 4 Jahren des Hin und Her endlich fest an meiner Seite zu wissen, tanzte ich durchs Leben und genoss eine großartige Zeit mit regelmäßigen Tanzflächen-Besuchen, fetzigen Unternehmungen und kleineren Reisen.

Familienzuwachs

2009 erblickte unsere erste Tochter das Licht der Welt. Unser Riesenbaby mit den schwarzen Haaren stellte unsere Welt auf den Kopf und verlieh ihr einen tiefen Sinn. Gemeinsam ab in unsere erste Wohnung machten wir einen riesigen Schritt in Richtung Erwachsensein. Und wie so oft pflichte ich Reinhard Mey bei:

„Ein Haus ist doch erst ein Zuhause, wenn eine Wiege darin steht.“

2010 begannen Alex und ich unser Studium an der TU Dresden. Den Spagat zwischen Vorlesungen, Prüfungen, Seminar- und Abschlussarbeiten und dem Gute-Eltern-sein möchte ich nicht wiederholen müssen. In der Regelstudienzeit von nur 3 Jahren rockten wir unseren Bachelor. Grund genug zum Feiern! Aber nicht zu wild, denn unsere zweite Tochter war unterwegs. Die kleine Süße kam per Blitzgeburt im November 2013 im erstbesten Zimmer der Notaufnahme auf die Welt galoppiert.

Und nachdem sich unsere geplanten, gedanklich so wunderbaren 4 Jahre Abstand zwischen den Mädels als absolute Pleite herausstellten, stand schnell fest: das dritte Kind kommt eher! Also brauchte ich gar nicht viele Module im Master zu beginnen, denn im Juni 2015 machte der kleine Bub unser Familienglück perfekt. (Achso, vorher haben wir noch schnell in 11 Tagen unsere Hochzeit geplant. Das war genial! Aber dazu ein andermal.)

Nähzauber

Wie gut, dass ich 2013 das Nähen für mich entdeckt habe (die Geschichte dazu gibt’s hier). Seither hatte ich viel Zeit, zu lernen und mich zu verbessern, damit ich den 3 Süßen nun fast alles an Klamotten selber nähen kann. Im Oktober 2016 bewarb ich mich für mein erstes Probenähen und seitdem nimmt das Nähen, Plotten und Bloggen einen sehr großen Stellenwert in meinem Tag und Leben ein. Seit Januar 2017 bin ich auch der Damenmode verfallen. So entsteht auch für mich hin und wieder mal ein schickes Teilchen oder gar ein ganzes Outfit (wie ihr hier lesen könnt).

Wir sehen uns unendlich glücklich inmitten des Chaos‘ von drei zauberhaften kleinen Wesen, die unseren Alltag bunt malen und uns täglich beweisen:

„Alle guten Dinge sind drei!“

Reinhard Mey – Aller guten Dinge sind drei
Reinhard Mey – Aller guten Dinge sind drei
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Die Zeit rennt und bald ziehen sie aus. :‘( Vorher würden wir allerdings gern noch ein Haus bauen und einen Bus kaufen. Haltet ihr es bitte so lange noch mit uns aus, meine lieben Kinder?

 

Steckbrief

Meine Hobbys

vor den Kindern: Reiten und Motorrad fahren; heute: Nähen, Rechtschreibfehler finden, Fotografieren und Bloggen

Lieblingstiere

Katzen und Pferde

Lieblingsmenschen

Meine 3 Babys natürlich. Und mein Alex. Und meine Caro. Und meine Eltern.

Lieblingsfarben

Altmint und Altrosa

Lieblingszahl

27

Lieblingsfilme

P.S.: Ich liebe dich (Auch wenn ich dazu eigentlich viel zu nah am Wasser gebaut bin und 24 Taschentücher tränke…), Briefe an Julia, 500 days of summer, My girl, Schweigen der Lämmer

Lieblingsserie(n)

Scrubs, Gilmore Girls, Sex and the city, New Girl, Suburgatory, Breaking Bad, Life in pieces

Lieblingsbuch(-reihe)

Bastian Sick – Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

Lieblingsmusiker

Seeed, Peter Fox, BSB, Justin T., Ed Sheeran

Lieblingsalbum

u.a. Timbaland – Shock Value

Lieblingsgetränk

Virgin Colada oder Coconut Kiss (Hauptsache alkoholfrei! Ich bin nämlich seit 13 Jahren trocken.)

Helden der Kindheit

(neben den Backstreet Boys und Britney Spears) Reinhard Lakomy, Reinhard Mey, Robin Williams, J.K. Rowling und Stephen King

Was ich nicht mag

den Geruch von Asphalt, aufdringliche Parfums, Zickenterror, unfertige Diskussionen

Adjektive, die mich beschreiben

sonnig, humorvoll, sarkastisch, penibel, perfektionistisch, offen, direkt, verpeilt

 

Sonst noch etwas über mich?

Ich bin wirklich oftmals voll verpeilt. Das schiebe ich auf die dreifache Schwangerschafts- und Still-Demenz. Typisch ist zum Beispiel, dass ich Wasser aufkoche, Teebeutel und Zucker in die Kanne gebe, aber das Wasser erst nach Stunden und viermaligem Aufkochen aus dem Wasserkocher in die Teekanne gieße. Oder dass ich mir Essen in der Mikrowelle warm mache, mir Besteck nehme, mich an den Tisch setze, das Essen aber in der Mikrowelle vergesse, bis es längst wieder kalt ist, weil ich unterdessen 54 andere Dinge am Tisch erledigt habe. Wie gut, dass mir mein knurrender Magen dann beim Erinnern hilft.

Genau deshalb bin ich auch ein Listen-Schreiber. Ich liebe es, Häkchen zu machen! Ich besitze ein ganzes Buch voller To-dos und ich bin erst zufrieden, wenn hinter jedem ein Häkchen ist. Halbfertige, angefangene Dinge kann ich nicht leiden. Deshalb graut es mir davor, irgendwann mal umzuziehen. Erst, wenn die letzte Kiste ausgeräumt und alles wieder an seinem Platz ist, kann ich beruhigt schlafen. Sollten wir also irgendwann einmal ein größeres, schönes, bezahlbares Heim für uns finden und beziehen, werde ich wahrscheinlich nach 5 Tagen Schlafabstinenz in einen tiefen Dornröschenschlaf fallen.