Plotten einmal anders

Plotten ist schön.
Plotten macht Spaß.
Plotten macht vor allem aber wiiiiiirklich viel Arbeit.

Die Fertigstellung von Moppis neuem Kinderzimmer war mir natürlich die halbe Nacht Einsatz wert und spätestens mit dem Anblick seiner leuchtenden Augen jeglicher Schlafmangel vergessen.

Der Schatz hat in seinem Zimmer ganz viel Kaktus-Deko. Und Kaktus-Pflanzen. (Meinem schwarzen Daumen sei Dank.) Es war also nahe liegend, seinen viele Wochen leer gebliebenen Bilderrahmen mit passendem Kaktus-Motiv zu füllen. Bei der Suche nach der richtigen Plottdatei fiel mir auf, dass die Auswahl nicht sehr groß ist und ich entschied mich für die Kaktusfreunde von Paul & Clara.

Paul & Clara Kaktusfreunde, Flexfolie von Plottermarie

Wenn ihr wissen wollt, wie ich das gemacht habe, zeige ich euch gern meine Vorgehensweise.

Eine einfache Anordnung aus Vinylfolie sollte mir diesmal nicht genügen. Ich wollte etwas mit mehr Tiefe; mehreren Ebenen. Ich entschied mich für einen Stilmix aus Plotts und Acrylmalerei.

Also schnitt ich eines der guten alten Laken von Oma an und malte von Hand einen Hintergrund. Ich habe mir für meinen Zweck PU Acryllack von Hornbach in der Farbe meiner Wandbemalung für den Mops anmischen lassen. Der Lack ist wasserverdünnbar, geruchsneutral, frei von Lösungsmitteln und die Malutensilien lassen sich anschließend ganz leicht reinigen.

Für die geplante Bergsilhouette im Hintergrund klebte ich zunächst einmal mit Malerkrepp den Umriss der Berge ab – den mittlersten zuerst. Dann tupfte ich die Berge mit Acryllack aus und ließ die Farbe nach unten hin auslaufen. Für die anderen beiden Bergspitzen tönte ich das Grau mit Weiß ab, damit die Berge einander nicht gleichen, aber dennoch harmonieren. Achtet gut auf sauberes Abkleben, damit die Kanten scharf werden und nicht ineinander laufen.

Tipp: Legt euch unbedingt eine Unterlage unter den Stoff! Der Schwamm saugt viel Farbe auf und druckt durch den Stoff durch.

Plotten und AquarellmalereiPlotten und AquarellmalereiPlotten und Aquarellmalerei

 

 

 

 

 

 

Wenn das getan ist, kann’s auch schon ans Plotten gehen. Dafür braucht ihr ja bestimmt keine Anleitung. Falls doch, gebt mir gern Bescheid.

Ich habe mich für dieses Projekt bei der Plottermarie mit Aquarell-Flexfolien in verschieden Grüntönen sowie Braun eingedeckt. Sie lassen die Figuren plastischer und weniger flach erscheinen – der Look gefällt mir sehr. Die Schrift wollte ich etwas bunter, weshalb sie auf Watercolor-Flexfolie geplottet ist. Nun also alle Ebenen fleißig aufeinander pressen und fast fertig ist das neue Wandbild.

Paul&Clara Kaktusfreunde, Aquarellfolie von Plottermarie

Jetzt noch einmal ordentlich bügeln und in den Rahmen einspannen – fertig!

 

Was meint ihr? Gefällt’s euch?

Ich hoffe sehr und freue mich, euch vielleicht ein wenig inspiriert zu haben.

Liebe Grüße,
eure Elisa

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2 Gedanken zu “Plotten einmal anders

  1. Das sieht ja wirklich gut aus – klingt aber auch ziemlich aufwenig. Mein Plotter muss meistens mit Papier vorlieb nehmen, aber den Folienmaterialien muss ich mich auch mal nähern …

    • Liebe amberlight,

      ich danke dir! <3 Das Tupfen der Acrylfarbe ist wirklich schnell erledigt. Die Plotts macht ja zum Glück der Plotter und man muss nur (geduldig) zugucken... 😉

      Viele Grüße,
      Elisa

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